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Katzen NEWS - 31.01.2019 (II) | Katzen wie wir

Chill-Out Album für Katzen in Arbeit

Published on: 31. Januar 2019

Filled Under: !! Katzen NEWS !!

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James McCoy schreibt seit Jahren Chill-Out und Ambiente-Musik. Vor Kurzem veröffentlichte er 8 seiner Chill-Out-Alben auf dem YouTube Kanal James McCoy & Friends.

Nun möchte er sein 9. Album ausschließlich für Katzen und Katzenbesitzer komponieren.

Das Interview

Woher kam die Idee?

Katzen sind doch für ihre Schönheit und Harmonie-Stiftung bekannt. Ein gutes Vorbild für Musiker, finde ich.

Manche Katzen dürfen auch nicht raus oder waren noch nie am Strand und ich verwende viele Geräusche aus der Natur. Eines Tages ist mir aufgefallen, dass alle meine drei Katzen dabei schurrten.

Was ist Chill-Out / Ambiente Musik?

Ambiente ist Musik, die unaufdringlich Entspannung, Kommunikation und Verdauung fördern soll, daher kommt sie auch ohne Sänger/-in aus.

Chill-Out ist Ambiente, meist um eine schöne Melodie herum komponiert, die von einer auffällig schönen Stimme gesungen wird.

Wie wirkt dein Chill-Out für Katzen?

Auf Katzen einerseits anregend, so dass sie z. B. den Lautsprecher anmiauen, als würden sie mit ihm sprechen wollen; andererseits beruhigend, so dass sie sich z. B. einrollen, ausatmen und zu schnurren anfangen.

Auf Menschen wahrscheinlich wie “normale” Chill-Out-Musik; stellenweise vielleicht auch etwas merkwürdig, auffällig oder steil.

Wie wird das Album klingen?

Ein gutes Beispiel ist mein 3. Album “Chakras“:

(Achtung! Die ersten 70 Sekunden sind Naturgeräusche)

Es wird aber auf Katzen zugeschnitten sein, das heißt mehr

  • Katzen-Schnurren und Tiergeräusche,
  • Natur-Sounds,
  • hohe, violinenartige Töne sowie
  • Monotonie und Tiefe im Bass und den Drums

enthalten.

Wann wird das Album erscheinen?

Wann man von der Muse geküsst wird ist wie die Frage: Wann verliebst du dich das nächste Mal?

Aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass ich im Schnitt 1 bis 3 Wochen für jede Komposition brauche. Manchmal sind auch Pausen von etwa einem Monat nötig, um nicht auszubrennen und oftmals arbeite ich auch an mehreren Stücken gleichzeitig.

Aber ich werde jedes Stück einzeln auf YouTube veröffentlichen, sobald es fertig ist.

Und wie gehst du beim Komponieren vor?

Mit Herz und Hertz.

Jedes Album von mir beschäftigt sich mit einem bestimmten Thema: das 5. zum Beispiel mit Licht, das 6. mit Wald und das 9. eben mit Katzen.

Im Laufe der Zeit werde ich also heiter-gelassen mit 9 verschiedenen Katzen schmusen.

Die Gefühle, Bilder und Gedanken, die dabei um mich herum entstehen, werden unsichtbar eine Melodie oder zumindest einen Hauch davon in mir formen.

Das bringe ich dann elektronisch zu Papier und komponiere ein passendes Ambiente dazu.

Der zweite Teil der Arbeit ist ziemlich technisch, da Katzen sich durch verschiedene musikalische Eigenschaften auszeichnen:

  • Sie schnurren im Schnitt bei 50 bis 150 Hertz.
  • Sie miauen häufig im Oktaven-Intervall.
  • Ihre Vortragsweise ist entweder legato oder staccato.
  • Ihre Tonhöhe ist extrem und reicht vom 4- bis zum 6-gestrichenen C.
  • Sie können Ultraschall-Geräusche (sehr hohe Geräusche) wahrnehmen.

Da viele Subwoofer 50 Hertz nicht schaffen setzte ich ab 100 Hertz an.

Das entspricht der natürlichsten Sequenz, die Musik zu bieten hat: der Quinte von C nach G.

Danke für das Interview.

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