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Ist deine Katze gestresst? | Katzen wie wir

Ist deine Katze gestresst?

Published on: 12. September 2015

Filled Under: Lucky: Die Kluge, Ratgeber (Alter, Störungen)

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Wenn deine Katze sich genüsslich in der Sonne räkelt, mag es für dich schwierig zu glauben sein, dass sie gestresst sein könnte. Trotzdem kann dein tierischer Freund unter Stress leiden ohne dass du ihre Verfassung bemerkst. Hier sind ein paar Tipps, woran du Stress bei deiner Katze erkennst und was du dagegen tun kannst.

Woran erkennst du Stress bei deiner Katze

Wenn du deine Katze unter dem Bett oder hinter dem Kleiderschrank versteckt findest, kannst du eventuell Zeichen von Stress bei ihr bemerken. Andere Katzen zeigen ihren Stress durch beharrliches Miauen, um auf sich aufmerksam zu machen, vielleicht meiden sie das Katzenklo und verschmutzen dein Haus. Auch zwanghaftes putzen kann bei der Katze ein Zeichen von Stress sein.

Vorkommnisse, die für dich selbstverständlich sind, können für eine junge oder scheue Katze enormen Stress bedeuten. Das laute Monster, das du Staubsauger nennst, ein schmutziges Katzenklo, Möbel, die umgestellt wurden oder auch Hundegebell von draußen – dies alles kann für deine Katze enormen Stress bedeuten.

Wie du einer gestressten Katze helfen kannst

Ein Weg deiner Katze zu helfen mit Einbrüchen in ihrer täglichen Routine fertig zu werden, ist ihr einen sicheren Ort zur Verfügung zu stellen. Dies kann eine Box sein, in der sie sich einrollen kann. Dieser Platz sollte keine fremden Gerüche haben, denn die Nase der Katze ist bei weitem sensibler als dein menschlicher Geruchssinn. Manche Katzen fühlen sich weniger gestresst, wenn sie einen hochgelegenen Platz haben, von wo aus sie alles in Ruhe beobachten können. Sobald deine Katze einen sicheren Platz aufsucht, lass sie allein. Sie wird von selbst kommen, wenn sie deine Nähe und Aufmerksamkeit wünscht.

Vielen Katzen hilft es, wenn die Stimulationen ihrer Sinne reduziert werden. Eine große Wasserschüssel, an der die Barthaare der Katze beim Trinken nicht an die Ränder stoßen, kann zum Beispiel schon hilfreich sein. Einige Katzen mögen den Geruch von Lavendel zur Beruhigung. Wenn deine Katze trotz dieser kleinen Veränderungen den Stress nicht reduzieren kann oder sie sogar körperliche Auswirkungen auf den Stress zeigt, wie zum Beispiel aggressives Verhalten oder stressbedingte Appetitlosigkeit, sprich mit deinem Tierarzt, ob eventuell eine medikamentöse Behandlung notwendig ist.

Manche Katzen sind anfälliger für Stress als andere. Bestrafe niemals deine Katze, wenn sich ihr Verhalten stressbedingt verändert. Versuche lieber mit den genannten Hinweisen den Stress der Katze zu reduzieren, denn Strafen würden den Stress natürlich noch erhöhen.

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